Förderung für Elektromobilität

Die Elektrifizierung auf der Straße wird von verschiedenen Stellen unterstützt. Wir geben einen Überblcik über Förderprogramme auf der Berliner Landes- sowie Bundesebene.

 


Warum Elektromobilität für Unternehmen?

Das Verbrennen von Öl für den Antrieb von Fahrzeugen ist eine Sackgasse. Fossile Brennstoffe führen in die Klimakatastrophe und belasten Luft und Gesundheit. Elektromobilität hingegen zeigt einen Pfad in die emissionsarme Mobilität auf. Nur die Kombination der Verkehrswende mit einer konsequenten Energiewende ist zukunftsfähig.

Warum für meinen Betrieb?

  • Praxistauglichkeit: Die Erfahrungen zeigen, dass der Einsatz in der Stadt, vor allem bei regelmäßigen oder geplanten Routen, alltagstauglich ist. Eine Batterieladung reicht für einen oder sogar mehrere Tage aus und das Fahrzeug wird am Arbeitsplatz oder über Nacht zu Hause geladen.
  • Wirtschaftlichkeit: Wegen der geringen Betriebskosten und der Zuschüsse beim Erwerb rechnen sich Elektrofahrzeuge schon heute.
  • Umweltschutz: Nicht nur der geringere CO2-Ausstoß, auch die Vermeidung von Lärm, Feinstaub und Stickoxiden helfen, Berlin noch lebenswerter zu machen.
  • Image: Fahren Sie innovativ bei Ihren Kunden vor. Motivieren Sie Ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen durch Fahrspaß und neue Technik.

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Faktencheck Elektromobilität: Vier Vorurteile auf dem Prüfstand

Häufig werden in der öffentlichen Debatte vier Argumente gegen die Elektromobilität angeführt - was steckt dahinter?

1. Zu geringe Reichweite – Stimmt das?

Nahezu alle heute erhältlichen Elektroautos haben eine Reichweite von mindestens 150 km. Aktuelle Batterien ermöglichen Fahrten von 300 km und mehr mit einer Stromladung. Im Alltag sind dagegen 90 % aller Fahrten mit dem Auto im Durchschnitt deutlich kürzer als 100 km. Für die langen Strecken werden immer mehr Schnell-Ladestationen in Städten und an Autobahnen errichtet.

2. Zu teuer – Stimmt das?

Wenn man sich nur die Kauf- oder Leasingpreise ansieht, sind Elektroautos im Vergleich zu ähnlichen Verbrennern heute noch teurer. Allerdings sind die Betriebskosten erheblich geringer (Fahrstrom statt Benzin, deutlich weniger Verschleiß und Wartung/Reparaturen). Daneben gibt es Zuschüsse von der Bundesregierung. Außerdem bezuschusst die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe kleine und mittelständische Gewerbetreibende beim Umstieg auf Elektromobilität im Rahmen des Förderprogramms WELMO.

Dass heute schon viele E-Modelle günstiger als ihre fossil betriebenen Konkurrenten sind, rechnet der ADAC in einem Bericht vor. Wer selber Automodelle mit verschiedenen Parametern vergleichen möchte, kann u.a. den Kostenrechner von EFAHRER nutzen.

3. Zu wenig Lademöglichkeiten – Stimmt das?

In Berlin und Brandenburg gibt es bereits fast 1.800 öffentlich zugängliche Ladepunkte und es werden ständig mehr. Rund 80 % aller Ladevorgänge finden ohnehin zu Hause oder am Arbeitsplatz statt – und oft reicht sogar schon eine Schukosteckdose zum Laden.

4. Nicht umweltfreundlicher als Benzin- oder Diesel-Fahrzeuge – Stimmt das?

Es gibt immer wieder Berichte und Studien, welche die CO2 Bilanz von Elektrofahrzeugen kritisieren (Energieaufwand und Recycling bei den Batterien, Ladestrom aus Kohlekraftwerken etc.). Aber: Selbst diese Studien kommen zu dem Schluss, dass Elektroautos eine bessere Klimabilanz haben, wenn sie mit Strom aus erneuerbaren Energien geladen werden. Weiter hat eine neulich veröffentliche Studie der TU Eindhoven gezeigt, dass diese Studien meist auf sechs Fehlannahmen beruhen. Demnach weisen Elektroautos bereits nach 10.000 km bis 30.000 km die bessere Klimabilanz auf.

Frank Panse

Projektmanager
Innovation
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