DiVA: Gesellschaftlicher Dialog zum vernetzten und automatisierten Fahren

Ziel von DiVA ist es, einen gesellschaftlichen Nutzen aus Vernetzung und Automatisierung des Straßenverkehrs so zu gestalten, dass der Dialog mit relevanten Stakeholdern auf eine wissenschaftliche Grundlage gestellt und strukturiert wird.

Schwerpunkte

Die schnelle Technologieentwicklung und die zunehmende Digitalisierung in allen Bereichen des täglichen Lebens führen zu einer vermehrten Automatisierung und Vernetzung auch im Straßenverkehr. Einerseits bergen die neuen Techniken zahlreiche Potenziale, wie z.B. mehr Verkehrssicherheit und Verkehrseffizienz, positive Umweltwirkungen und gesteigerten Komfort für die Nutzerinnen und Nutzer von Verkehrsmitteln. Andererseits sind damit aber auch Fragen verbunden, die nicht nur technischer Natur sind. Beispielsweise sind Einstellungen und Handeln auf Nutzerseite sowie Wirkungsabschätzungen und Bewertung zu Chancen und Risiken der Technik in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen, auch im Hinblick auf die Integration automatisierter und vernetzter Fahrzeuge in das bestehende Verkehrssystem, zu berücksichtigen. Vernetztes und automatisiertes Fahren ist daher Bestandteil eines gesellschaftlichen Aushandlungsprozess. Für die Implementierung der Technik wird die Akzeptanz durch die Gesellschaft entscheidend sein.

Mit dem Projekt wird sichergestellt, dass die Umsetzung der Technik im Straßenverkehr dazu dient, dem Mobilitätsbedarf der Bevölkerung bestmöglich zu entsprechen, ein effizientes und nachhaltiges Verkehrssystem zu gestalten, neue Märkte zu beschreiben und den Innovationsstandort Deutschland zu sichern und zu stärken.

Laufzeit

Juli 2017 - Dezember 2019

Kontakt

M. Sc. Viktoriya Kolarova 

wissenschaftliche Mitarbeiterin
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Institut für Verkehrsforschung, Personenverkehr 

Rutherfordstraße 2
12489 Berlin
Tel.: 030 67055-500

Projektpartner

  • DLR-Institut für Verkehrsforschung