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In dem Projekt wurde anhand der Schönhauser Allee untersucht, wie EinzelhändlerInnen auf dem Weg zu einer Verkehrswende aktiviert werden und diese serviceorientiert selbst mitgestalten können.

Schwerpunkte

Die Schönhauser Allee in Berlin Prenzlauer Berg ist eine traditionsreiche innerstädtische Einkaufsstraße, die als wichtiges Nahversorgungszentrum fungiert. Obgleich sie eine besondere städtebauliche Struktur aufweist, ist die Attraktivität für RadfahrerInnen und FußgängerInnen aufgrund der verkehrlichen Gemengelage und der Dominanz des motorisierten Verkehrs eingeschränkt. Hier, wie auch in vielen anderen innerstädtischen Geschäftsstraßen, stellen sich große verkehrliche Herausforderungen, so dass bauliche Veränderungen zugunsten des Rad- und Fußverkehrs und zu Lasten des motorisierten Verkehrs zu erwarten sind. Den lokalen Einzelhandel schon im Vorfeld möglicher Umgestaltungen aktiv einzubinden, um Veränderungsprozesse in Richtung Fahrrad- und Fußgängerfreundlichkeit als Chance und nicht als geschäftsgefährdende Bedrohung zu verstehen, war Ziel des Projekts. Gemeinsam mit den EinzelhändlerInnen vor Ort wurden verschiedene Maßnahmen entwickelt und umgesetzt, die den Einkauf mit dem Rad angenehm machen und einen Beitrag dazu leisten können, als fahrradfreundlicher Einkaufsstandort wahrgenommen zu werden.

Laufzeit

April 2016 - August 2018

Kontakt

Susanne Thomaier
Hardenbergstr. 40a
10623 Berlin

s.thomaier(αt)isr.tu-berlin.de
Tel.: 030 314-28119

Projektwebsite

Projektpartner

  • TU Berlin, Fachgebiet Stadt- und Regionalökonomie
  • TU Berlin, Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung