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15.12.2015 |

Positive Jahresbilanz bei "InitiativE Berlin-Brandenburg": Projekt bringt 250 Elektrofahrzeuge auf Berlins Straßen

Mehr Elektrofahrzeuge in Berlin und Brandenburg auf die Straße bringen – das ist das Ziel des Projekts "InitiativE – Elektrische Flottenfahrzeuge für die Hauptstadtregion". Pünktlich zum Ende des zweiten Jahres konnten 250 Elektrofahrzeuge über das InitiativE Projekt beschafft werden.

Insgesamt bedeutet das einen siebenfachen Anstieg der Beschaffungszahlen und einen Zuwachs von 216 eFahrzeugen im Vergleich zum Vorjahr. InitiativE wurde 2014 gestartet und hat eine Gesamtlaufzeit von drei Jahren.

Die Berliner Agentur für Elektromobilität eMO führt das vom Bundesumweltministerium (BMU) geförderte Projekt mit Partnern seit Anfang 2014 durch. Dabei wird ein Teil der Mehrkosten eines gewerblichen Elektrofahrzeugs im Vergleich zu herkömmlichen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor gefördert. Außerdem kann Ladeinfrastruktur finanziell unterstützt werden. Gernot Lobenberg, Leiter der Berliner Agentur für Elektromobilität eMO erklärt, welche Vorteile die Unternehmen und Institutionen erhalten: "Neben den Kostenvorteilen bei der Fahrzeugbeschaffung erhalten die Unternehmen außerdem Aussagen zur Profitabilität des Fahrzeugeinsatzes. Mit einem einheitlichen attraktiven Logo erzielen sie zudem eine hohe Sichtbarkeit mit Wiedererkennungseffekt."

Zielgruppen des Projektes sind Unternehmen, Institutionen und öffentliche Einrichtungen, die ihre Flotten mit Elektrofahrzeugen ausrüsten wollen. Firmenfahrzeuge haben einen Anteil von rund 60 % bei den Erstzulassungen und spielen bei der Markteinführung von Elektrofahrzeugen eine entscheidende Rolle. Insgesamt sollen 500 gewerbliche Elektrofahrzeuge bis Ende 2016 durch das Projekt auf die Straße kommen. Unternehmen wie die BVG gehen mit gutem Beispiel voran. Neben der Inbetriebnahme der elektrischen Buslinie 204 diesen Sommer, schaffte die BVG ebenfalls 30 neue E-Fahrzeuge für ihren Fuhrpark über das Projekt "InitiativE Berlin-Brandenburg" an.

Mit dem Vorhaben unterstützt die Hauptstadtregion das erklärte Ziel der Bundesregierung, die Zahl der Elektrofahrzeuge in Deutschland deutlich zu erhöhen. Interessenten an der Elektromobilitäts-Förderung können zwischen zwei Leasingvarianten frei wählen. Zusätzlich zum Restwertleasing des Projektpartners X-Leasing ermöglicht Alphabet ein kilometerbasiertes Leasingmodell. "Wir beraten unsere Kunden intensiv bei ihrem Weg in die Elektromobilität – von der Wahl des geeigneten Antriebskonzepts und E-Fahrzeugs bis hin zur passenden Ladelösung. Elektrofahrzeuge haben das Potenzial, sich zu einem relevanten Baustein im Fuhrpark von Unternehmen zu entwickeln. Unsere gemeinsame Aufgabe ist es daher, Elektromobilität für möglichst viele Nutzer zugänglich zu machen", so Ursula Wingfield, Vorsitzende der Geschäftsführung von Alphabet Deutschland. Der Business Mobility-Anbieter Alphabet bietet umfassende Lösungen für "AlphaElectric"-Kunden bei der Integration von eFahrzeugen in ihren Fuhrpark. "Irgendwann wird e-Mobility ein Produkt für den klassischen Flottenkunden sein und Förderprojekte wie diese schaffen dafür die Grundlage. Sie zeigen, dass sich Elektrofahrzeuge im privaten, gewerblichen sowie in kleinen und mittleren Flotten durchaus als Alternative zum klassischen Fuhrparkfahrzeug anbieten, sofern man der Elektromobilität eine faire Chance gibt”, so Alexander Raatz, Leiter Vertrieb Elektromobilität bei X-Leasing.          

Auch wissenschaftlich findet das Projekt Anklang. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist wissenschaftlicher Projektpartner und untersucht die Umweltauswirkungen für die Region und die Wirtschaftlichkeit des Einsatzes der Elektrofahrzeuge aus Sicht der teilnehmenden Unternehmen.


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