Das Logo zeigt ein stilisiertes Elektroauto.
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23.05.2013 |

Internationales Schaufenster der Elektromobilität stellt sich vor

Heute Nachmittag präsentiert die Berliner Agentur für Elektromobilität eMO in einer Veranstaltung in der Urania in Berlin die Handlungsfelder und Projekte des "Internationalen Schaufensters der Elektromobilität Berlin-Brandenburg". Vertreter der Bundesregierung, des Senats, der Länder Berlin und Brandenburg sowie rund 100 Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft diskutieren über die Erwartungen und die Zusammenarbeit bis 2015.

"Schon jetzt können wir auf eine Vielzahl erfolgreich gestarteter Projekte des Schaufensters für Elektromobilität blicken", meint Gernot Lobenberg, Leiter der eMO. Beispielsweise beliefert der Textillogistiker Meyer & Meyer mit Elektro-Lkws Warenhäuser in der Berliner Innenstadt. Diese Lieferungen sind leise und CO2-frei und können daher auch nachts stattfinden;  die Anwohner werden nicht durch unnötigen Verkehrslärm gestört. Vattenfall prüft mit seinen Projektpartnern, wie sich Elektromobilität und erneuerbare Energien in eine zukunftsfähige Energieversorgung integrieren lassen. Zudem treibt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt den Ausbau der öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur in Berlin voran. "Die Elektromobilität kommt, auch wenn viele noch skeptisch sind", sagt Gernot Lobenberg weiter.  "Elektromobilität ist für Berlin eine große Chance – für die Wirtschaft, den Verkehr und die Umwelt."

Seit April 2012 ist Berlin-Brandenburg Internationales Schaufenster der Elektromobilität. Ziel des von der Bundesregierung und den Ländern Berlin und Brandenburg geförderten 100 Millionen Euro Programms ist es, die Hauptstadtregion zu einem weltweit sichtbaren Standort für die elektromobile Entwicklung, Erprobung und Anwendung zu machen. Die eMO koordiniert die Projekte und kommuniziert die Erfolge in der Öffentlichkeit.

In der Urania treffen sich am 23. Mai rund 100 Projektpartner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, um sich auszutauschen und zu informieren. Vertreter von Fraunhofer IPK, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Vattenfall, Bosch Software Innovation, Siemens und der Innung des Kfz-Gewerbes berichten über die konkrete Realisierung der bereits angelaufenen Kernprojekte. Auch Regierungsvertreter aus Bund und Ländern melden sich zu Wort, um über den Nutzen des Schaufensters für die Region Berlin-Brandenburg zu diskutieren.