16.03.2016 |

Intelligente Mobilität kann bis 2030 bis zu 14.000 neue Arbeitsplätze in Berlin schaffen

Berlin 16.03.2016: Der weltweite Trend zu einer intelligenten, stadtverträglichen und umweltfreundlichen Mobilität verspricht große Potenziale für die wirtschaftliche Entwicklung Berlins.

Laut einer neuen McKinsey-Studie können dadurch bis zum Jahr 2030 bis zu 14.000 neue Arbeitsplätze in Berlin entstehen, gleichzeitig könnte die CO2 Bilanz um mehr als 30 % im Verkehrssektor sinken. Die Studie wurde heute anlässlich der 4. "Hauptstadtkonferenz" der Berliner Agentur für Elektromobilität eMO im Berliner Rathaus der Öffentlichkeit vorgestellt.

Intelligente Mobilität ist nicht nur ein fester Bestandteil in Berlins Smart City Strategie, sondern beschreibt auch die künftige strategische Ausrichtung der bei Berlin Partner angesiedelten Berliner Agentur für Elektromobilität eMO. Mit dieser Strategie will Berlin den Wirtschaftsstandort im Bereich Mobilität weiter stärken, was die heute vorgestellte McKinsey Studie untermauert. Vier weltweit erkennbare Trends werden das Mobilitätsverhalten insbesondere in urbanen Räumen verändern: App-basierte Mobilitätsangebote, die Elektrifizierung des Antriebsstrangs, Connectivity und Automatisiertes Fahren werden in den kommenden Jahren stark an Bedeutung gewinnen. Berlin kann durch die Entwicklung und Umsetzung intelligenter Mobilitätslösungen zusätzliche Wertschöpfung und Arbeitsplätze generieren. Darüber hinaus zeigen sich durch den verstärkten Einsatz elektromobiler Fahrzeuge und deren smarter Vernetzung im Verkehrssystem deutlich positive Effekte in der städtischen CO2 Bilanz. Mit dem Ausbau der Intelligenten Mobilität hat Berlin die Chance als Vorbild für neue Technologien und Geschäftsmodelle voranzugehen und weitere Unternehmen aus der ganzen Welt anzuziehen.

Cornelia Yzer, Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung des Landes Berlin: "Elektromobilität ist zentraler Bestandteil für smarte Mobilität. Digitalisierung als Megatrend wird die Mobilität der Zukunft revolutionieren. Berlin kann sich mit seiner starken Startup-Szene, den innovativen Unternehmen und herausragenden Forschungseinrichtungen im Wettbewerb behaupten, wenn wir jetzt zügig die richtigen Weichen stellen. Dazu gehören neben einem dichten Ladesäulennetz vor allem digitale Infrastrukturen, die Echtzeitdaten für den Verkehr auch als Voraussetzung für autonomes Fahren ermöglichen."

Gernot Lobenberg, Leiter der Berliner Agentur für Elektromobilität eMO, betont, dass die Erfahrung zum Beispiel aus dem Großprojekt "Schaufenster Elektromobilität" zeigt, dass die Vernetzung der Unternehmen, der Wissenschaft und der Verwaltung der richtige Weg ist, diese Arbeitsplatzpotenziale zu erschließen. Denn die Mobilität der Zukunft ist digital, automatisiert, elektrisch und vernetzt, d. h. es geht um das Zusammenspiel aller Verkehrsträger, angetrieben durch Strom und Wasserstoff aus erneuerbaren Energien. Berlin kann davon gleich dreifach profitieren: durch mehr Lebensqualität, eine bessere Umwelt und mehr Arbeitsplätze." so Lobenberg.

Doch wie smart ist die Hauptstadtregion bereits in der Mobilität? Wie kann automatisiertes Fahren sinnvoll in der Stadt integriert werden? Sind Daten das neue Öl? Bei der nunmehr vierten Hauptstadtkonferenz Elektromobilität der Berliner Agentur für Elektromobilität eMO diskutierten auch in diesem Jahr mehr als 500 Teilnehmer im Berliner Rathaus, Elektromobilität als integralen Baustein der Smart-City-Berlin  vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung.

Weitere Informationen in der Pressemitteilung von McKinsey&Company vom 16.03.16.