Minister Christoffers spricht an einem Rednerpult bei der Auftraktveranstaltung. © Vattenfall. Foto: Pedro Becerra.
Minister Christoffers spricht an einem Rednerpult bei der Auftraktveranstaltung.
14.06.2013 |

Innovative Netzkonzepte in Berlin und Brandenburg

Am 14. Juni 2013 startet offiziell das von der BTU Cottbus geleitete Projekt "SMART - Capital Region" im Rahmen des Internationalen Schaufensters Elektromobilität Berlin-Brandenburg. Wirtschafts- und Europaminister Ralf Christoffers wird über die Bedeutung der Elektromobilität im Land Brandenburg informieren.

"Im Mittelpunkt des Projekts steht die Frage der Systemintegration der erneuerbaren Energien – und damit eine der entscheidenden Fragen für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien und den Erfolg der Energiewende", erklärt  Minister Ralf Christoffers bei der Auftaktveranstaltung. Konkret wird der Fokus von "SMART - Capital Region" auf der Integration von Elektrofahrzeugen in den Energiemix Berlin-Brandenburg 2030 liegen. Denn: Elektromobilität ist nur dann wirklich umwelt- und ressourcenschonend, wenn der Strom regenerativ erzeugt wird und Teil eines intelligenten Energiesystems ist.

"Wir wollen ein weltweites Beispiel im Bereich Elektromobilität für vergleichbare Metropolregionen schaffen", meint Gernot Lobenberg, Leiter der Berliner Agentur für Elektromobilität eMO. Kernstück für die Durchführung von "SMART - Capital Region" ist das Netzforschungs- und Ausbildungszentrum an der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) Cottbus. "Durch die Kombination dieses universitären Netz-Forschungs- und Ausbildungszentrums mit dem kommerziellen Netztrainingszentrum, das die Firma GridLab an der BTU Cottbus betreibt, ergibt sich ein europaweit einmaliger Leuchtturm im Bereich der Netzbetriebsführung", erklärt Prof. Dr. Harald Schwarz, Professor der BTU und Leiter des Projekts.

Am Freitag, den 14. Juni 2013, treffen sich Projektpartner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik auf dem Gelände des neuen Batteriespeichers von Vattenfall in Treptow, um sich anlässlich des Starts von "SMART-Capital Region" auszutauschen. Der wachsende Anteil der Elektromobilität am Berliner Verkehr und die sich wandelnden Anforderungen durch immer mehr regenerative Energieerzeugung gehören zu den wichtigsten Einflussfaktoren für die zukünftige Entwicklung des Berliner Stromnetzes. "Wir verstehen uns deshalb nicht nur als Gastgeber, sondern auch als interessierter fachlicher Counterpart. Als Berliner Stromnetzbetreiber haben wir nicht nur maßgeblichen Anteil daran, den grünen Strom nach Berlin zu transportieren, sondern sind natürlich auch selbst an der Entwicklung intelligenter Netze beteiligt", erklärt Dr. Helmar Rendez, Geschäftsführer der Stromnetz Berlin GmbH, einem Tochterunternehmen von Vattenfall.

"SMART-Capital Region" ist ein Projekt im Internationalen Schaufenster Elektromobilität Berlin-Brandenburg. Ziel des im April 2012 ins Leben gerufenen Programms ist es, die Hauptstadtregion zu einem international sichtbaren Standort für die elektromobile Entwicklung, Erprobung und Anwendung zu machen.