25.09.2015 |

"Ich bin ein Energiepaket": BVG setzt auch beim Pkw-Fuhrpark auf Elektromobilität

Neuigkeiten aus dem Projekt InitiativE Berlin-Brandenburg: Gelb wird jetzt noch grüner. Die BVG wird noch in diesem Jahr 30 Fahrzeuge ihrer Pkw-Flotte durch umweltfreundliche Elektroautos ersetzen.

Im Stadtbild werden die Dienstwagen nicht nur dadurch auffallen, dass sie leise sind und nicht stinken. Mit Sprüchen wie "Ich bin ein Energiepaket" oder "Ich bin sowas von geladen" auf der Seite zeigen die neuen Stromer auch mit Witz und Selbstbewusstsein, dass ihre Energie als Grünstrom aus der Steckdose kommt und nicht aus der Zapfsäule. 

Doch das ist nur der erste Schritt: Bis Ende 2016 soll die E-Flotte insgesamt 100 Fahrzeuge umfassen. Damit sind dann alle nicht personengebundenen Dienst-Pkw der BVG emissionslos und leise unterwegs. Da diese Fahrzeuge ausschließlich im Stadtverkehr – beispielsweise für Lieferfahrten oder Einsätze von Verkehrsmeistern, Busspurbetreuern und Technikern – genutzt werden,passen Kilometerleistung und Reichweite zusammen.

"Wir sind der Vorreiter für Elektromobilität in unserer Stadt", sagt Dr. Sigrid Evelyn Nikutta, Vorstandsvorsitzende und Vorstand Betrieb der BVG. "Mehr als zwei Drittel unserer täglich drei Millionen Fahrgäste fahren elektrisch mit UBahnen, Straßenbahnen, Solarfähren und seit Ende August auf unserer E-Buslinie204 durch Berlin. Nun werden auch viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Elektroautos zum Einsatz fahren. Damit leisten wir einen weiteren großen Beitrag für den Umweltschutz und eine lebenswerte Stadt und unterstützen die Klimaschutz-Ziele des Landes Berlin."

Die 100 Elektroautos mehrerer Hersteller beschafft die BVG über das Projekt "InitiativE Berlin-Brandenburg" der Berliner Agentur für Elektromobilität eMO. Die BVG unterstützt mittels der "InitiativE" das Ziel der Bundesregierung, die Zahl der Elektrofahrzeuge in Deutschland deutlich zu erhöhen. Das Bundesministerium

für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit fördert im Rahmen des Projekts einen Teil der Mehrkosten. Darüber hinaus begleitet eine wissenschaftliche Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) das Projekt und untersucht das Potenzial der Elektromobilität.