eMO goes international

22.05.2015 Mit gleich zwei elektromobilen Events hat die eMO die Welt zu Gast. Das "Korean-German Electromobility Forum" und die internationale Konferenz "Electromobility Globally Connected" im Rahmen der Metropolitan Solutions.

Während des "Korean-German Electromobility Forum" haben sich am Dienstag Experten der Elektromobilität aus Berlin mit Kollegen aus Südkorea ausgetauscht. Die Netzwerkveranstaltung wurde vom  "Korea Evaluation Institute of Industrial Technology KEIT” und der Berliner Agentur für Elektromobilität eMO in Kooperation mit der Botschaft der Republik Korea organisiert.
Die Teilnehmer aus Korea und Berlin diskutierten im Europasaal des Auswärtigen Amtes  über best practice Beispiele in beiden Ländern. Dabei wurden bisherige Gemeinsamkeiten und Chancen für zukünftige Zusammenarbeit ausgelotet.
Die Veranstaltung fand im Rahmen des Botschaftstages der  Asien-Pazifik Wochen Berlin 2015 statt.

Ein ausführlicher Bericht in englischer Sprache mit zahlreichen Impressionen kann hier herunter geladen werden.

Nur zwei Tage später, am 21. und 22. Mai, hat die eMO im Berliner City Cube die internationale Konferenz "Electromobility Globally Connected" ausgerichtet.
Am ersten Tag stellten Mobilitätsexperten aus Peking, New York City, Amsterdam, Kopenhagen, Paris, Oslo und Berlin Strategien, Best Practice und Trends in den Bereichen Ladeinfrastruktur, elektrischer Personen- und Güterverkehr vor. Am zweiten Tag werden vier Exkursionen zu Orten der Elektromobilität in Berlin angeboten, z.B. zum Euref-Campus in Schöneberg, Südkreuz oder Potsdamer Platz.
Der Staatssekretär der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung, Guido Beermann, eröffnete die Konferenz . Er sagte: "China ist bei Weitem der wichtigste Außenhandelspartner in Asien. Für Berliner Unternehmen ist es längst kein exotischer Markt mehr, sondern ein etablierter Export- und Produktionsstandort. Besonders im Bereich GreenTech, Medizintechnik, Optik und Maschinenbau ergeben sich lukrative Exportchancen."
Der Leiter der eMO, Gernot Lobenberg betonte in seinem Beitrag die Vorbildfunktion der Hauptstadtregion: "Berlin ist zwar international vergleichsweise keine Megametropole. Aber was hier in Sachen Elektromobilität funktioniert, kann auch in großem Maßstab in anderen Regionen der Welt umgesetzt werden." Man verstehe sich in diesem Sinne als Reallabor, in dem wichtige Erfahrungen gesammelt werden könnten.