02.06.2014 |

Elektromobilität in Peking und Berlin - Kooperation gestartet

Die von der eMO anlässlich der Delegationsreise des Regierenden Bürgermeisters gemeinsam mit dem "Sino-German Electric Vehicle Charging Project" organisierte Elctromobility Conference in Peking war mit mehr als 100 Teilnehmern ein voller Erfolg.

Pressemitteilung vom 28.05.2014, 15:23 Uhr
ELEKTROMOBILITÄT IN PEKING UND BERLIN- KOOPERATION GESTARTET
Am zweiten Tag seiner China-Reise hat Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit zusammen mit dem Vizebürgermeister von Peking, ZHANG Gong, die Electric Mobility Conference in der chinesischen Hauptstadt eröffnet. Sie gaben damit den Startschuss für eine Kooperation beider Städte in Fragen der Elektromobilität.

Bei der Eröffnung betonte Wowereit die Wichtigkeit, die langjährige Städtepartnerschaft zwischen Peking und Berlin mit konkreten Vorhaben zu untermauern: "Gerade in den Bereichen Mobilität und Nachhaltigkeit können beide Städte voneinander lernen. Beide müssen mit den Herausforderungen des Klimawandels und der Ressourcenknappheit umgehen, beide Städte können aber auch die Chancen nutzen, Modellstadt beispielsweise im Bereich Elektromobilität zu werden", so Berlins Regierender Bürgermeister.

"Berlin hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 international anerkanntes Vorbild der Elektromobilität zu sein", erklärte Gernot Lobenberg, Leiter der eMO, vor Ort. "Diese Konferenz ist für uns eine sehr gute Gelegenheit, einerseits zu lernen, wie das Thema in der Metropole Peking angegangen wird, und andererseits unsere eigenen Erfahrungen einzubringen." In beide Städte würde an Konzepten zur Verbesserung der Lebensqualität gearbeitet. Dies betreffe vor allem den Verkehr und die Energieversorgung. "Elektromobilität wird in beiden Städten bereits angewandt und kann Vorbild für nachhaltige Entwicklungen in anderen Bereichen der Smart Cities sein", erklärte Lobenberg.

Die mehr als 100 Konferenzteilnehmer aus China und Deutschland befassten sich bei ihrer Tagung insbesondere mit Fragen zur Ladeinfrastruktur in Städten. Bei einem bei der Konferenz vorgestellten Projekt arbeiten bereits vier deutsche und sechs chinesische Hersteller zum Thema Ladeinfrastruktur in der Stadt Peking zusammen. Außerdem diskutierten die Teilnehmer die Möglichkeiten gemeinsamer Projekte im Bereich Elektromobilität. Organisiert wurde die Konferenz von der Berliner Agentur für Elektromobilität eMO und dem Konsortium des "Sino-German Electric Vehicle Charging Project".

Die Berliner Agentur für Elektromobilität eMO ist die zentrale Anlaufstelle für Elektromobilität in der deutschen Hauptstadtregion. eMO bündelt die Kompetenzen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung. Die Agentur vernetzt und koordiniert die Akteure, gewinnt neue Partner für regionale, nationale und internationale Projekte und treibt Aktivitäten voran. eMO ist eine Agentur des Landes Berlin. Sie wird getragen von der Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH und besitzt keine eigene Rechtspersönlichkeit. Partner sind das Land Brandenburg sowie Unternehmen und Institutionen aus Wirtschaft und Wissenschaft.