Elektromobilität braucht Fachkräfte

23.02.2015 Im Audimax der Technischen Universität Berlin findet heute und morgen die zweite Nationale Bildungskonferenz statt. Politiker, Fachleute und Bildungsakteure, Studierende und Auszubildende debattieren über die Entwicklungen und Perspektiven in der beruflichen und akademischen Aus- und Weiterbildung im Bereich Elektromobilität.

Exkursionen führen zu Bildungseinrichtungen und Unternehmen der Elektromobilität in Berlin.
Was wurde in der Aus- und Weiterbildung für die Elektromobilität erreicht? Wie muss das bestehende Angebot weiterentwickelt werden? Welche neuen Herausforderungen stellen sich in der Markthochlaufphase im Bildungsbereich?  Das sind die zentralen Fragen, die während der Konferenz diskutiert werden.
Eröffnet wurde die Konferenz von der Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung Cornelia Yzer, Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka und Prof. Dr. Christian Thomsen, Präsident der Technischen Universität Berlin.
Der Leiter der Berliner Agentur für Elektromobilität, Gernot Lobenberg, betonte die Rolle der Bildung bei der Implementierung der Elektromobilität und die große Bandbreite, mit der Elektromobilität in der Wissenschaft erfasst wird: "Elektromobilität ist viel mehr als die reine Substitution des  Antriebsstranges. Sie vernetzt im systemischen Ansatz das Wissen verschiedener Fachrichtungen, wie z.B. Ingenieurwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften und Geisteswissenschaften. Das Thema hat daher enorme wirtschaftspolitische und umweltpolitische Potentiale und passt damit hervorragend in die vernetze Stadt der Zukunft, die ‚Smart City‘".
Auf der Konferenz wurde unter anderem das Forschungsnetzwerk der TU Berlin mit 25 Lehrstühlen an sieben Fakultäten vorgestellt. Zahlreiche Forscherteams dieses Netzwerks sind in Projekten des Internationalen Schaufensters Elektromobilität engagiert, so z.B. der Aufbau einer kompletten rein elektrisch betriebenen Buslinie, die ab Sommer 2015 auf der BVG Linie 204 in Betrieb gehen wird.