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"Orte der Elektromobilität" in Berlin werden sichtbar

30.09.2015 Die ersten sechs "Orte der Elektromobilität" werden nach außen hin sichtbar markiert. Die auffällige Markierung – ein großer grüner Stecker mit Kabel – erregt die Aufmerksamkeit, lädt zum Verweilen ein und liefert Information rund um das Thema Elektromobilität.

Am Montag, den 28. September 2015 wurde der erste "eMO-Stecker" an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin aufgestellt. Claas Cordes, Kanzler der HTW und Gernot Lobenberg, Leiter der Agentur für Elektromobilität eMO weihten die Skulptur gemeinsam ein. Seit 2006 ist der Campus Wilhelminenhof in Oberschöneweide ein Standort der HTW Berlin. Als größte Berliner Hochschule für angewandte Wissenschaften engagiert sich die HTW Berlin in der Tradition der "Elektropolis Berlin" in Lehre und Forschung im Bereich der nachhaltigen Mobilität, der Energiewende und der Entwicklung intelligenter Produkte und Lösungen. Mit der Markierung der HTW als einen wichtigen Ort der Elektromobilität wurde ein wichtiger Schritt getan, diese Entwicklung auch nach außen hin sichtbar zu machen. Mit über 100 Jahren Industriegeschichte werden heute in Oberschöneweite neue Mobilitäts- und Fahrzeugkonzepte, moderne Fertigungs- und Produktionsmethoden, Möglichkeiten der dezentralen Stromspeicherung sowie die Entwicklung städtischer Infrastruktur interdisziplinär erforscht.

An "Orten der Elektromobilität" wird zu dem Thema geforscht und Elektromobilität sichtbar und erfahrbar gemacht. Bereits jetzt können Berliner und Berlinbesucher sich über nachhaltige Mobilität im Zusammenspiel mit Erneuerbarer Energie an den Orten informieren und Elektromobilität erleben. Die auffällige Markierung hat das Ziel, die Außenwirkung und Wahrnehmbarkeit der Orte zu stärken, sowie die entsprechenden Informationen bereitzustellen und zu transportieren. eMO will damit ein Bewusstsein dafür schaffen, dass Elektromobilität ein lebendiger und wichtiger Faktor Berlins und seiner Wirtschaft ist.

Die weiteren Orte, an denen bis zum 02.10.2015 eMO-Stecker aufgestellt werden, sind:

•    Intelligente Mobilitätsstation – Zukunftsbahnhof Südkreuz. Hier gibt es u.a. einen Call a Bike Verleih,
      Elektrisches Carsharing und die E-Buslinie 204, die vom Südkreuz bis zum Bahnhof ZOO fährt.

•    DAI Labor und TU Berlin am Ernst Reuter Platz - Am Telefunkenhochhaus werden innovative
      Lösungen für den Transport und die Energieversorgung entwickelt, getestet und vorgeführt. Sechs
      Kernprojekten im Internationalen Schaufenster Elektromobilität Im Zusammenschluss von 26
      Fachgebieten im Forschungsnetzwerk Elektromobilität setzt die TU auf Elektromobilität: an 13
      Kernprojekten im Schaufenster beteiligt - von der Entwicklung von innovativen IT-Dienstleistungen
      bis zum Betrieb von elektrifizierten Flottenfahrzeugen.

•    Ludwig Erhard Haus – ist der Sitz der eMO und beheimatet gleich mehrere Akteure (IHK; Berlin
      Partner, Technologie Stiftung) die intensiv daran arbeiten, das Thema Elektromobilität
      voranzutreiben und weiter zu entwickeln. Ziel dabei ist, die Wertschöpfung in der Region zu
      steigern und für eine Verbesserung der Lebensqualität zu sorgen.

•    Besucherzentrum Intelligente Energie Netze (BIENe), BTU Cottbus - gehört zum "SMART Capital
      Region"-Projekt, in dem die Nutzung regenerativer Stromüberschüsse erforscht wird. Ein wichtiger
      Baustein in diesem "Netz der Zukunft" ist Elektromobilität. Ein Ladesäulenpark mit 15 Ladesäulen
      und rückspeisefähigen E-Cars ist daher Teil des Smart Grids. Die Autos können nicht nur Strom
      "tanken", sondern ihn auch ins Netz zurückgeben und werden so zu steuerbaren Verbrauchern und
      "rollenden Energiespeichern".


Ein mobiler Wanderstecker flankiert die eMO Wanderausstellung, die in drei Rahmen- und zwei Sitzelementen einen Über- und Einblick in das Thema Elektromobilität gibt. Diese steht als nächstes vom 13.10. bis 31.10.2015 im Europacenter am Breitscheidplatz.