Mobilität der Zukunft auf der CES

10.01.2019 Was in Vegas passiert, bleibt in Vegas, heißt es. Für die diesjährige weltgrößte Elektronikschau CES ist zu hoffen, dass das nicht stimmt. Mit elektrischen, autonomen Shuttles geht es für die Besucher über das Gelände. Die eMO ist mit einem Stand vor Ort und berichtet.

20000 Schritte ist die Kollegin gelaufen und hat längst nicht alles gesehen. Die CES In Las Vegas ist die weltgrößte Elektronikschau und entsprechend unübersichtlich. Über die ganze Stadt verteilt bestaunen die 250.000 Besucher die neuesten heißen Trends der Digitalisierung. Einrollbare Fernseher, digitale Schminkspiegel und interaktive Hologramme hat die Kollegin auf ihrer langen Wanderung durch die Hallen des West- und Eastgate, Venitian und Sands entdeckt und wir fragen uns, wer das alles braucht und nutzen soll.

Einen klaren Nutzen bringen die elektrisch und autonom fahrenden Busshuttles die ebenfalls an allen Ecken und Enden der Messe zu finden sind. Von Bosch über Panasonic bis zu Mercedes und vielen anderen Herstellern bereitet man sich offensichtlich auf eine Mobilitätswende vor, für die nicht mehr private Autos, sondern sechs- bis zehnsitzige fahrerlose und emissionsfreie Fahrzeuge benötigt werden. Überhaupt ist das autonome Fahren nach wie vor ein Dauerbrenner und eines der Hauptthemen der Schau.

Auch die Hauptstadtregion ist mit einigen Start-ups, dem Fraunhoferinstitut Fokus und der eMO dabei. Auf dem Gemeinschaftsstand präsentieren die Berliner Unternehmen Fahrerassistenzsysteme, Lösungen für das "Internet der Dinge", Software für das autonome Einparken, einen mobilen WLAN-Spot. Die eMO stellt den zahlreichen Besuchern Projekte rund um intelligente Mobilität in Berlin vor.