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Innovative Lösungen für den Verkehr und Smart Mobility in Polen

Polen als attraktiver Markt für deutsche Anbieter von Verkehrstechnologie und Mobilitätslösungen: Die im Rahmen des Markterschließungsprogramms des BMWi geförderte Geschäftsanbahnungsreise ermöglicht es deutschen Unternehmen, sich vor Ort auf einer Fachkonferenz zu präsentieren und an individuellen B2B-Meetings teilzunehmen.


Staus, fehlende Parkplätze, überfüllte Verkehrsmittel und verschmutzte Luft – dies sind Probleme, mit denen die Stadtbewohner in Polen tagtäglich zu tun haben. Auf 1 000 Einwohner entfallen in Polen 599 Autos (35 mehr als der EU-Durchschnitt). In Warschau beträgt dieser Indikator deutlich über 600, in Berlin 320 und in Wien 390 (Angaben 2014). Für polnische Autofahrer sind 2015 wegen Staus und anderer Verkehrshindernisse Kosten i.H. v. nahezu 1 Mrd. EUR entstanden. In den letzten Jahren lag das Hauptaugenmerk auf der sog. "harten" Infrastruktur, also den Autobahn-, Schnellstraßen- und Schienenbau. Nun rücken aber zunehmend intelligente und innovative Transportlösungen ins Blickfeld. Sie sollen Zeit und Geld sparen, die Emissionen senken und die Verkehrssicherheit verbessern. In polnischen Städten wächst Interesse an Smart Mobility. Dafür braucht man kohärente und leistungsfähige Netze, Systeme der öffentlichen Transportmittel und Erleichterungen für deren Benutzer. Bisher wurden in vielen Städten Einzellösungen wie z.B. Gemeinschaftsticket, Ausgliederung der Busfahrstreifen, Park&Ride-Systeme, implementiert. Großes Potential steckt aber im Bedarf nach komplexen Smart-Mobility-Konzepten und Systemen, die bestehende "Inseln" integrieren würden. Laut Schätzungen könnte das Auftragsvolumen im Bereich innovative Verkehrssysteme bis 2020 über 2 Mrd. EUR betragen. Deutsche Anbieter können hier ihre Erfahrungen und Technologien einbringen und von den Marktchancen profitieren.

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