Projekttitel

Lastmanagement im E-Carsharing

Kurzbeschreibung

Viele Immobilienunternehmen planen heute bei Neubauvorhaben die Erzeugung von emissionsfreiem Strom durch die Installation von Photovoltaikanlagen mit ein. Gleichzeitig soll der so erzeugte Strom möglichst ortsnah verbraucht werden, wofür sich Mieterstrommodelle eignen. Die Bewohner eines Hauses werden so zu Kunden für den regenerativen Strom. Damit ein hoher Autarkiegrad erreicht, d.h. möglichst viel von diesem Strom genutzt wird, sind Stromspeicher nötig. Denn ausgerechnet zur Mittagszeit, wenn besonders viel Strom angeboten wird, kann er nicht genutzt werden, da die Bewohner des Hauses nicht anwesend sind. Damit der Strom abends, bei hohem Bedarf, verwendet werden kann, bedarf es entsprechender Speichermöglichkeiten. Stationäre Batterien können dafür eine Lösung sein, aber auch die Batterien von Elektrofahrzeugen. Dabei gilt: Je mehr Fahrzeuge für ein solches Lastmanagement zur Verfügung stehen, desto flexibler kann ihr Einsatz und das Laden der Batterie geplant werden. Eine solche steuerbare Flotte von Elektrofahrzeugen bietet optimal das Carsharing.

Mögliches Szenario

Ein Berliner Wohnungsbauunternehmen bietet gemeinsam mit einem Mobilitätsanbieter seinen Mietern in einem definierten Gebiet ein integriertes Mobilitätskonzept mit E-Carsharing an. Das Sharing ist stationsbasiert und durch den Einsatz von Elektrofahrzeugen so emissionsfrei wie möglich.
Durch den hohen Anteil von Elektrofahrzeugen in der Sharingflotte wird das Zusammenspiel von ortsnah erzeugtem und gespeichertem erneuerbarem Strom ermöglicht. So können Geschäftsmodelle an den Schnittstellen zwischen Energie-, Ladeinfrastruktur- und Flottenmanagement im Zusammenhang mit Sharing-Modellen erprobt und weiterentwickelt werden.

Aus den Ergebnissen und Erkenntnissen des Projekts soll ein Geschäftsmodell entwickelt werden, das die Replizierbarkeit und Skalierbarkeit des Projektes beinhaltet.

Kontakt

Johannes Eisele
T +49 30 46302-583
johannes.eisele(αt)emo-berlin.de