Mehr als 600 Gäste bei der Hauptstadtkonferenz Elektromobilität 2014
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27.03.2014 | Pressemitteilung

600 Teilnehmer bei der "Hauptstadtkonferenz Elektromobilität 2014" im Berliner Rathaus

Mit mehr als 600 Teilnehmern und 20 Vorträgen fand gestern die zweite Hauptstadtkonferenz Elektromobilität im Berliner Rathaus statt. Die Berliner Agentur für Elektromobilität eMO als Veranstalter, sieht Berlin-Brandenburg auf gutem Weg, bis 2020 zum internationalen Vorbild der Elektromobilität zu werden. Auf der Konferenz wurde mit dem "Aktionsprogramm Elektromobilität 2020" die Weiterentwicklung der Strategie der Hauptstadtregion der Öffentlichkeit vorgestellt.

Berlin 26.3.2014: Mit mehr als  600 Teilnehmern und 20 Vorträgen fand gestern die zweite Hauptstadtkonferenz Elektromobilität im Berliner Rathaus statt. Die Berliner Agentur für Elektromobilität eMO als Veranstalter, sieht Berlin-Brandenburg auf gutem Weg, bis 2020 zum internationalen Vorbild  der Elektromobilität zu werden. Auf der Konferenz wurde mit dem "Aktionsprogramm Elektromobilität 2020" die Weiterentwicklung der Strategie der Hauptstadtregion der Öffentlichkeit vorgestellt.


Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft, Bildung und Forschung diskutierten während der ganztägigen Veranstaltung über die Entwicklung der Elektromobilität in Berlin-Brandenburg, den Stand der Projekte im "Internationalen Schaufenster Elektromobilität Berlin-Brandenburg" und über die Strategien für die Zukunft.  In einem so genannten World Café, einer Diskussionsform für Großgruppen, sprachen die Teilnehmer über die Entwicklung der Elektromobilität in der Hauptstadtregion.

Der Regierender Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit zeigte sich äußert zufrieden mit der Entwicklung  der Elektromobilität in der Hauptstadtregion: "Gemeinsam mit Brandenburg wollen wir die Hauptstadtregion bis zum Jahr 2020 zu einem international anerkannten Vorbild der Elektromobilität entwickeln."  Wowereit gab einen Ausblick auf die Strategie der Länder bis zum Jahr 2020. Diese Strategie ist im weiterentwickelten "Aktionsprogramm Elektromobilität 2020", deren Weiterentwicklung erstmals auf der Konferenz vorgestellt wurde, festgehalten. Sie ist das gemeinsame Bekenntnis von Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zur Zukunftstechnologie Elektromobilität in der Hauptstadtregion.

Der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg, Dr. Carsten Enneper, betonte den Beitrag seines Bundeslandes zur Elektromobilitätsstrategie der Region: "Das Projekt trägt zur weiteren erfolgreichen Umsetzung unserer Energiestrategie sowie zur Energiewende in Deutschland bei. Die Entwicklung von Speichertechnologien ist eine der zentralen Voraussetzungen für die Integration der erneuerbaren Energien in das bestehende Energieversorgungssystem – und damit für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien."

Dr. Udo Niehage, Präsident der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB), die die Ausrichtung der Konferenz unterstützen, betonte: "Elektromobilität und Energiewende – beides ist ein Marathonlauf auf dem Weg zu größerer Unabhängigkeit von fossilen Ressourcen. Mit dem Internationalen Schaufenster Elektromobilität Berlin-Brandenburg werden schon jetzt  in der Hauptstadtregion verschiedenste Anwendungen gezeigt. Die zahlreichen Projekte sind eine große Chance für Wertschöpfung, neue Arbeitsplätze und die weitere Stärkung der Industrie in der Region."

Vier internationale Kurzvorträge gaben im Rahmen von rasanten Kurzpräsentationen, so genannten Pecha Kuchas, den Blick über den Tellerrand frei:  Amsterdam, Peking, Kopenhagen und Oslo zeigten, wie in diesen Städten die Elektromobilität global umgesetzt wird.  Für Gernot Lobenberg, Leiter der Berliner Agentur für Elektromobilität eMO,  sind diese Beispiele Anregung und Ansporn zugleich: "Berlin-Brandenburg ist in der Elektromobilität auch international gut aufgestellt, aber wir können noch viel voneinander lernen. Daher sind uns der Erfahrungsaustausch und gemeinsame Projekte mit internationalen Metropolen sehr wichtig."

Berlin-Brandenburg ist eine von vier Regionen in Deutschland die die Bundesregierung im April 2012 als "Schaufenster Elektromobilität" ausgewählt hat. Neben der Hauptstadtregion sollen im Living Lab BWe mobil (Baden-Württemberg),  unter dem Motto "Unsere Pferdestärken werden elektrisch" in Niedersachsen und  unter dem Label ELEKTROMOBILITÄT VERBINDET in Bayern-Sachsen  auf Beschluss des Deutschen Bundestags die Forschung und Entwicklung von alternativen Antrieben gefördert werden. Insgesamt stellt der Bund für das Schaufensterprogramm Fördermittel in Höhe von 180 Mio. € bereit.  In insgesamt mehr als 150 Projekten wird sowohl die gesamte Bandbreite der Forschung und Entwicklung, besonders aber auch die heute schon angewandte Elektromobilität präsentiert.
 
 
Beitrag in der RBB-Abendschau am 26.3.2014
Programm der Hauptstadtkonferenz Elektromobilität 2020
"Aktionsprogramm Elektromobilität Berlin-Brandenburg 2020"
Bilder von der Veranstaltung